Mittelmeerküche
Die mediterrane Küche, die in Südfrankreich, Italien, Spanien, Portugal, Griechenland und der Türkei verbreitet ist, hat sich seit Jahrhunderten bewährt. Dort wird viel Gemüse und Salat gegessen, die durch eine Vielzahl von Kräutern und Gewürzen reizvoll zubereitet sind. Eine Studie der Weltgesundheitsorganisation hat gezeigt: In Nordeuropa, wo wenig Obst und Gemüse und verhältnismäßig fett gegessen wird, leiden viermal mehr Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen als in Ländern des Mittelmeerraums.
Die Mittelmeerküche basiert auf:
- viel Gemüse, Salat und Obst,
- hohem Anteil an komplexen Kohlenhydraten: Brot, Pasta, Reis, Kartoffeln,
- eher Fisch, wenig Fleisch,
- Olivenoel - statt Butter, Sahne und anderen tierischen Fetten.
Die Vorteile liegen in der hohen Zufuhr von Vitaminen, Ballaststoffen sowie pflanzlichen Schutzstoffen und einfach ungesättigten Fettsäuren, die alle der Gesundheit zugute kommen. Das Herzinfarktrisiko wird durch die Mittelmeerküche - wie große wissenschaftliche Studien gezeigt haben - erheblich gesenkt.
Die Mittelmeerküche bietet eine Fülle von einfachen Rezepten, zum Beispiel Pasta oder Reis mit kurz gedünsteten frischen Gemüsen. Sie bringen die Freuden des Südens, die man gern im Urlaub genießt, auf ihren Tisch.
Übrigens: Die Einnahme von Vitaminpräparaten, gleich in welcher Form, ist zur Vorbeugung gegen den Herzinfarkt nicht sinnvoll, sie kann sich sogar nachteilig auswirken.
© Quellenhinweis: "Broschüre Herzinfarkt: unvermeidbares Schicksal?" der Deutschen Herzstiftung.
